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Warum ich Yin Yoga liebe...

Ich liebe Yin Yoga, weil es mein Lehrmeister ist. 

 

Yin Yoga bedeutet Selbstverantwortung. Ich bin für mich und meinen Körper selbst verantwortlich. Ich lerne, die Zeichen zu erkennen die mir mein Körper sendet. Ich lerne somit auch, Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren. Und ich lerne, Verantwortung für mein eigenes Wohlbefinden zu übernehmen.

Was benötige ich gerade? Diese Frage dürfen wir uns nicht nur beim Yoga stellen.

 

Yin Yoga bedeutet Selbstfürsorge. Ich höre auf meinen Körper und seine Bedürfnisse. Ich benutze Hilfsmittel, die mir das Verweilen in der Haltung angenehm machen. Ich lerne also, Hilfe zu suchen und Hilfe anzunehmen. 

Was macht es mir leichter? Auch diese Frage dürfen wir uns nicht nur beim Yoga stellen.

 

Yin Yoga bedeutet Selbstliebe. Ich bin ganz und gar bei mir. Es ist egal, was der Mensch neben mir auf der Yogamatte macht und wie er dabei aussieht. Ich vergleiche mich nicht mit ihm. Es kann sein, dass Gefühle auftauchen. Freude, weil aus Enge Weite wird. Langeweile, weil es nichts zu tun gibt. Ich lerne also, Gefühle wahrzunehmen ohne sie zu bewerten. 

Was fühle ich gerade? Und auch diese Frage dürfen wir uns nicht nur beim Yoga stellen.

 

Und so lerne ich jedes Mal, wenn ich Yin Yoga praktiziere, präsent zu sein im Moment und anzunehmen was ist. Grenzen, Bedürfnisse, Gefühle. Ich finde das sind alles Qualitäten, die wir aus der Yin Yoga Praxis in den Alltag mitnehmen können. Und aus diesem Grund ist Yin Yoga mein Lehrmeister, nicht nur auf der Yogamatte.